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Eigenverlag Dr. Elisabeth Anzenberger
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"STRAUSSISSIMO" Originalmelodien für Trompete von Johann Strauß Sohn, für Trompete und Klavier, Arr. F. Anzenberger

Vorwort

Johann Strauß Sohn als Stehgeiger vor seinem Orchester – bald vorspielend, bald dirigierend – ist für uns alle zum Inbegriff Wiener Tanzmusik geworden! Man würde nicht vermuten, daß Strauß in seinen Walzern nicht nur der normalerweise führenden ersten Violine, sondern teilweise auch der Trompete wichtige melodische Aufgaben übertragen hat – oft als Steigerung im letzten Walzerteil vor der abschließenden Coda.

Das vorliegende Arrangement bringt erstmals ein Quotlibet dieser Trompetenmelodien mit einer leicht spielbaren Klavierbegleitung; es handelt sich dabei nicht um Übertragungen von Streicherstimmen, sondern um auch in der Originalpartitur für Trompete gedachte Walzerteile.

Den Anfang macht sein wohl berühmtester Walzer op. 314 An der schönen blauen Donau, 1867 für eine Faschingsliedertafel des Wiener Männergesang-Vereines im Dianabad-Saal in Wien komponiert; der ursprüngliche Chortext "Wiener seid froh" von Josef Weyl wurde später durch "Donau so blau" von Franz von Gerneth ersetzt. Im Jahr darauf hatten die Geschichten aus dem Wienerwald op. 325 in Wien Premiere, in denen Strauß die Zither effektvoll als Soloinstrument einsetzt. Für den Narrenabend des Männergesang-Vereines im Fasching 1869 im Dianabad entstand Wein, Weib und Gesang op. 333: Der Walzer wurde als "Perle des Abends" bezeichnet und Johann Strauß segnete – als Pilger verkleidet – das Auditorium! Den Walzer Morgenblätter op. 279 schrieb er für dem "Concordia-Ball" des Jahres 1864, der in den heute noch bestehenden Sofien-Sälen in Wien abgehalten wurde. Den Abschluß dieses Arrangements bildet das bekannte Trompetenmotiv aus dem Kaiser-Walzer op. 437, den Strauß 1889 im Etablissement Königsbau in Berlin uraufgeführt hat.



Strauss


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